Ginkobaum

Woran erkenne ich … einen Ginko?

Das Känguru und der Lemur reden über Ginkos. Das Gänseblümchen hört zu. 

Gänseblümchen: „Wusstet ihr beide, dass Ginkos weder Laub- noch Nadelbäume sind?“
Lemur: „Wirklich? Aber was sollen die denn sonst sein?“
Gänseblümchen: „Sie sind ihre eigene Baumart, denn sie sind schon ganz, ganz alt.“
Känguru: „Das finde ich gut. Als Kängumur-Bande sind wir ja auch einzigartig, oder Murchen?“
Lemur: „Ganz genau!“

 

Bist du gespannt, was es noch über Ginkos herauszufinden gibt und wie sie aussehen? Super – dann lies einfach weiter!

 

Ginkobäume: Wie du sie erkennst und wo du sie findest!

Das Gänseblümchen hat uns ja schon erzählt, dass Ginkos weder Laub- noch Nadelbäume sind. Aber was genau sind sie eigentlich? Wir haben das mal recherchiert: Ginkos sind nämlich lebende Fossile. Das bedeutet, dass es sie wirklich schon sehr, sehr lange gibt – schon seit der Urzeit – sie sich aber im Wesentlichen nicht großartig verändert haben. Sie sind die einzigen überlebenden Vertreter der Ginkgoales. Die ältesten dokumentierten Funde sind etwa 299–270,6 Millionen Jahre alt. Der Ginko ist damit die älteste Baumart, die bis heute existiert.

Der Ginko biloba (so lautet der botanische Name) kommt ursprünglich aus China. Man sagt, holländische Seefahrer brachten den Ginko im 18. Jahrhundert von Japan nach Europa. Deshalb gibt es den Ginko heute auch in Deutschland.

 

Ginko Baum

Ginkos gibt es schon seit Millionen von Jahren. Ursprünglich stammen sie aus Asien. (Bildquelle)

Wo wachsen Ginkos?

Mittlerweile wachsen Ginkos auf der ganzen Welt. Du findest sie in Gärten oder Parkanlagen. Sie werden aber auch gerne als Straßenbäume gepflanzt.

 

Wie groß werden Ginkos?

Ginkos werden können zwischen 25 und 40 Meter hoch wachsen. Das kann ganz unterschiedlich sein. Es gibt zum Beispiel einen Ginkobaum in Korea, der sogar 64 Meter groß geworden ist.

 

Wie sehen die Blätter von Ginkos aus?

Die Blätter von Ginkos werden ungefähr acht bis zehn Zentimeter lang und sehen aus wie kleine Fächer. Deshalb sagt man „fächerförmig“. Sie sind also eingeschnitten oder gelappt, fühlen sich ledrig an und sind im Sommer richtig grün. Bevor sie im Herbst herunterfallen, verfärben sie sich gelb.

Übrigens: Ginkos können auch Früchte tragen. Nur die weiblichen Ginkobäume tragen diese Früchte. Jedoch wirst du wohl eher männlichen Ginkos begegnen. Der Grund: Die Früchte stinken fürchterlich nach Buttersäure, weshalb die weiblichen Ginkos seltener angepflanzt werden.

 

Ginko-Blatt

Ginkoblätter sehen aus wie kleine Fächer, oder? Deshalb sagt man zu dieser Blattform auch „fächerförmig“. (Bildquelle)

Gelbes Ginko-Blatt

Im Herbst werden Ginkoblätter richtig knallig gelb. Schön, oder? (Bildquelle)

 

 

Wie sieht der Stamm eines Ginkos aus?

Der Ginkgo wächst schlank und gerade nach oben. Seine Rinde ist grau bis dunkelbraun. Wenn Ginkos älter werden, entstehen Rinde an den Stämmen Furchen.

 

Ginkobaum

Der Stamm von Ginkos wächst gerade. Die Rinde furcht immer mehr ein, je älter der Baum wird. (Bildquelle)

 

Los geht’s: Finde einen Ginko!

Wenn du einen Ginko gefunden hast, dann sammle gleich ein Blatt für dein Kängumur-Sammelalbum! Einfach pressen, einkleben und den Forscherbogen ausfüllen! Kleiner Tipp: Sammle im Sommer ein grünes und im Herbst ein gelbes Blatt. Dann kannst du sie nebeneinander kleben und allen zeigen, wie schön sich die Farbe verändert!

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Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3

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