Eiche

Woran erkenne ich … eine Eiche?

Das Känguru und der Lemur reden über die Eiche.

Känguru: „Eine Eiche – ich weiß genau, was das für ein Baum ist. Den Namen habe ich schon oft gehört!“
Lemur: „Und wie sieht eine Eiche aus?“
Känguru: „Ja also … äh …“

 

Geht es dir auch wie dem Känguru? Wie sehen Eichen eigentlich genau aus? Gut, dass du hier bist, denn heute geht es genau darum!

 

Die Eiche: Wie du sie erkennst und wo du sie findest!

Los geht’s! Zuerst verrate ich dir ein bisschen was über die Eiche generell. Wusstest du, dass ihr botanischer Name Quercus lautet? Komisch, oder? Eichen sind Laubbäume, sie verlieren also im Herbst ihre Blätter. Sie können bis zu tausend Jahre alt werden. Die ältesten Funde von Eichen sind mindestens zehn Millionen Jahre alt! Das bedeutet: Eichen gibt es schon richtig lange. Außerdem gibt es wirklich viele verschiedene Eichenarten – nämlich rund 400 Stück.

 

Eiche Baum

Eichen können bis zu 1 000 Jahre alt werden (Bildquelle)

Wo wachsen Eichen?

Eichen wachsen so ziemlich überall auf der nördlichen Halbkugel der Erde. Deshalb kannst du sie sicher auch in deiner Umgebung finden.

 

Wie groß werden Eichen?

Eichen können 30 bis 40 Meter hoch werden. Das ist sechsmal der Fünf-Meter-Turm im Freiband!

 

Wie sehen die Blätter von Eichen aus?

Eichenblätter hast du bestimmt schon mal gesehen. Sie sind im Sommer richtig grün und länglich. Sie haben zwei bis fünf Einkerbungen auf jeder Seite. Diese Einkerbungen nennt man auch Buchten. Ein bisschen sehen die Eichenblätter durch die Buchten aus wie Wölkchen, oder?

 

Eiche Blatt

Findest du auch, dass Eicheblätter eine Wolkenform haben? (Bildquelle)

 

Wie sehen die Früchte von Eichen aus?

Wie, Eichen haben Früchte? Ja! Du kennst sie bestimmt auch: Eicheln. Sie sind ungefähr drei Zentimeter lang und eiförmig. Eicheln sind Nüsse. Sie haben eine braune oder rötliche Farbe und eine Art Kappe, die die Eichel am einer Seite bedeckt. Sobald Eicheln reif sind, fallen sie aus der Kappe heraus und auf den Boden.

Leider können wir Menschen die Eicheln nicht essen, denn darin sind sogenannte Bitterstoffe. Diese sind für uns Menschen ungenießbar und giftig. Tiere finden Eicheln aber echt lecker. Dazu gehören zum Beispiel Mäuse, Hirsche, Wildschweine – und natürlich: Eichhörnchen. Man könnte meinen, dass sie ihren Namen deshalb haben, weil sie so gerne Eicheln essen und auf Eichen herumklettern. Das stimmt aber leider nicht so ganz. Sprachforscher sagen, dass das „Eich“ in „Eichhörnchen“ vom indogermanischen „aig“ abstammt – und das bedeutet „sich heftig bewegen“. Und das können Eichhörnchen ja. Sicher ist: Wenn du ein Eichhörnchen siehst, ist eine Eiche meist nicht fern!

 

Eiche Eicheln

Eicheln haben kleine Kappen auf! Daran erkennst du sie sehr gut (Bildquelle)

 

Wie sieht der Stamm einer Eiche aus?

Je älter die Eiche ist, desto dicker wird ihr Stamm. Manche Eichenarten wachsen gerade – andere wachsen ganz knorpelig und die Äste werden richtig lang. Eichen sind tolle Kletterbäume! Die Rinde (oder: Borke) von Eichen ist braungrau und rau mit ganz vielen Kerben.

 

Eiche Baum

Ist das nicht ein toller Eichen-Kletterbaum? (Bildquelle)

 

Eiche_Borke

Die Rinde von Eichen ist ganz rissig und eingekerbt (Bildquelle)

Los geht’s: Finde eine Eiche!

Wenn du eine Eiche gefunden hast, dann sammle gleich ein Blatt für dein Kängumur-Sammelalbum! Einfach pressen, einkleben und den Forscherbogen ausfüllen!

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